Waren Sie schon mal im JuCa? Ja, genau in dem Jugendcafé der Ev. Kirche in Nievenheim. Nein? Na dann... Wenn Sie allerdings denken, dass dort, wie es sich für eine ordentliche Disco gehört, auch getanzt wird, dann werden Sie vielleicht ein wenig enttäuscht sein. Tanzen? Das ist doch was für Uhus (für nicht-Eingeweihte: Leute unter hundert also deutlich über fünfzig!) So könnte man Ihnen entgegnen. Jugendliche scheinen lieber in dem dunklen Raum zu sitzen und sich bei 110 dB die Rhythmen und Sounds um die Ohren blasen zu lassen. Die Tanzfläche, wird nur mit großer Anstrengung überschritten um dem DJ (Plattenaufleger) einen Musikwunsch mitzuteilen kein leichter Job bei, wie gesagt mindestens 110 dB! Wohl gemerkt: meist handelt es sich bei den so in den Polstern der Sitzgelegenheiten verkeilten Besuchern um männliche Jugendliche. Schade, denn ihre weiblichen Begleiterinnen wollen sich öfter gerne tanzender oder abzappelnder Weise auslassen. Meist trauen sie sich aber nicht, da sie fest in den Blick genommen werden.
Tja, was tun? Der Besuch eines Tanzkurses könnte dem Problem zumindest ein bisschen abhelfen, aber woher das Geld nehmen? So dachten wir uns und kamen zu folgender Überlegung: Wie wäre es, wenn man Jugendlichen im JuCa-Keller einen Schmalspur-Tanzkurs anbieten würde, um den Tanzwilligen ein paar Schritte beizubringen?! So können alle, die ihren Körper nicht ausschließlich in wilden Zuckungen zur Musik bewegen wollen, mehr Sicherheit beim Auftritt und Tanzschritt erlernen.
Gesagt, getan: Natascha Sommerfeld, eine junge Dame mit einiger Tanzerfahrung aus der Jugendarbeit unserer Gemeinde und der Jugendleiter, (vor kurzem qualifiziert durch ein paar Tanzkurse mit seiner Ehefrau) treffen sich nun regelmäßig zur Vorbereitung eines Tanzkurses für Jugendliche. Wenn alles klappt (also keine Verknotungen, Knochenbrüche oder betretene Damenfüße dazwischen kommen), wollen wir den ersten Kurs schon Anfang März durchführen. Um Anmeldung wird gebeten. Rechtzeitig werden noch einmal Handzettel und Plakate verteilt. Die beste Werbung aber ist und bleibt die Mundpropaganda. Wenn Sie also Lust haben oder jemanden kennen, der Lust haben könnte oder der Lust haben sollte (der Abi-Abschlussball kommt auch einmal...), dann melden Sie sich einfach an.
Daten und Zeiten werden, wie gesagt, noch bekannt gegeben.