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März / April 2003
Einladende Gemeinde
Rückblick
Stand: 24.02.2003
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Bei Gott allein kommt meine Seele zur Ruhe, von ihm kommt mir Hilfe.
Psalm 62, 2 - Monatsspruch für März 2003
Ein leitender Angestellter eines großen deutschen Unternehmens sagte einmal auf einem Seminar zum Thema Zeitmanagement: "Je mehr Stress und Termine ich habe, je mehr Zeit brauche ich zum Gebet; sonst schaffe ich meine Arbeit nicht."
Menschen zu allen Zeiten haben das Gebet als Quelle der Kraft, der Ruhe und der Hilfe gekannt. So ermutigt uns der biblische Monatsspruch zum Gebet: "Bei Gott allein kommt meine Seele zur Ruhe, von ihm kommt mir Hilfe."
Die Formen des Gebets sind vielseitig: Es gibt freie Gebete, formulierte Gebete (Vaterunser, Psalmen), Gebete allein gesprochen oder in der Gemeinschaft mit anderen, Gebet als Meditation, als Stille oder durch Naturbetrachtung.
Die Bibel sieht das Gebet als Teil des Alltags. Es ist nicht auf Krisensituationen oder Gottesdienste begrenzt. So geht es auch im bekanntesten Gebet, dem Vaterunser, um Alltägliches: Vergebung, Bewahrung, das tägliche Brot.
Wer betet, findet Ruhe und Gelassenheit. Wer betet, weiß sich bei Gott gut aufgehoben. Wer betet, empfängt Hoffnung und Kraft zum Leben.
Gebet ist nicht Zauberei. Gott erhört unser Beten; aber nicht immer erfüllen sich auch unsere Bitten.
Manchmal lässt sich erst im Rückblick feststellen, dass sich eine Leiderfahrung oder eine schwierige Situation zum Guten gewendet hat. Gott hilft, wenn auch manchmal anders als wir es geplant haben. Dietrich Bonhoeffer hat diese Erfahrung mit den Worten beschrieben: "Nicht alle unsere Wünsche erfüllt Gott, aber alle seine Verheißungen."
Gebet ist vor allem Ausdruck der Geborgenheit bei Gott und des Vertrauens. Gott ist bei uns, er sorgt für uns und führt uns auf guten Wegen.
Ein Missionar wurde einmal von einem Zeitungsreporter gefragt: "Sie predigen von Gott. Können Sie sich überhaupt sicher sein, dass es Gott wirklich gibt?" Und der Missionar antwortete: "Selbstverständlich bin ich mir da sicher. Wir haben vor 10 Minuten noch miteinander gesprochen."
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