
Im Mittelpunkt unseres christlichen Glaubens bekennen wir: Der Herr ist auferstanden - Von diesem Bekenntnis her werden die wichtigsten Fragen unseres Glaubens verständlich.
Viele meinen: Gott ist weit weg. Er ist im Jenseits und kümmert sich nicht um die Welt. Nach dem Ende des Lebens steht der Tod. Jesus war eine große Gestalt unserer Geschichte, aber auch er ist gescheitert. Nur im Gedächtnis lebt er weiter. Der Zufall bestimmt unser Leben. Darum ist es richtig, wenn jeder nur für sich selbst sorgt und jeder versucht, möglichst viel zu bekommen.
Wer an die Auferstehung glaubt weiß: Gott ist dem Mensch nahe, er kümmert sich um die Welt. Er will nicht, dass am Ende Tod und Vernichtung stehen.
Jesu Tod war nicht das Ende. Jesus ist mehr las nur eine große Gestalt der Geschichte. Er ist lebendig. Er ist mitten unter uns. Die Auferstehung Jesu war nur ein Anfang. Gott wird am Ende alle Menschen auferwecken. Unser Leben hat einen Sinn. Selbst Menschen, die nur Not und Ungerechtigkeit erfahren haben, leben nicht umsonst. Die Auferstehung Jesu verpflichtet unser aber, Widerstand zu leisten, wo Not und Ungerechtigkeit herrschen.
Hans und Ute



