Gemeindesiegel
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November / Dezember 2003

Titelthema
Serie: Glaubensbekenntnis
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Umbau der Kreuzkirche
Lebendiger Adventskalender
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  • Stand: 02.12.2003

    © Ev. Kirche Norf-Nievenheim
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    Lebendiger Adventskalender

    Von Tür zu Tür in der Gemeinde

    Adventskalender gibt es erst seit etwa 150 Jahren. Es handelt sich hierbei um eine "evangelische Erfindung", die in protestantischen Pfarrhäusern ihren Anfang nahm.
    Die ersten Adventskalender waren kalorienarm. Es gab die sogenannten Strichkalender. 24 Kreidestriche wurden Anfang Dezember auf eine Wand im Haus gemalt. Die Kinder durften dann jeden Tag einen Kreidestrich wegwischen. Eine andere Variante waren die Strohhalmkalender. An jedem Tag bis zum Heiligen Abend wurde ein Strohhalm in die Krippe gelegt.
    Auch die ersten Wandkalender enthielten noch keine Süßigkeiten, sondern adventliche Bilder oder Bibelsprüche.

    Eine ganz neue Form des Adventskalenders ist der "Lebendige Adventskalender", der im vergangenen Jahr erstmals von Familien der katholischen und der evangelischen Kirchengemeinde gestaltet wurde. Dabei werden die Fenster von 24 Häusern zu "Türchen". An jedem Abend bis zum Weihnachtsfest gibt es einen Treffpunkt vor einem Haus oder einer Wohnung. Das adventlich geschmückte Fenster ist zunächst noch verdeckt oder durch die Rolllade verdunkelt. Dann wird es wie ein Türchen im Adventskalender geöffnet. Währenddessen werden Lieder gesungen, eine kurze Geschichte gelesen oder ein Musikstück vorgetragen. Manchmal gibt es zum Ausklang noch Plätzchen und warme Getränke.
    Auch in diesem Jahr wird es wieder einen "Lebendigen Adventskalender" hier am Ort geben. Ein genauer Plan mit Adressen, Terminen und Uhrzeiten liegt ab Ende November in den Kirchengemeinden aus.