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Januar / Februar 2004
Einladende Gemeinde
Rckblick
Stand: 10.12.2003
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EKD mit neuer Spitze
Ratsvorsitzender Wolfgang Huber will sich einmischen
Der berlin-brandenburgische Landesbischof Wolfgang Huber ist neuer Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Die EKD-Synode und die Mitglieder der EKD-Kirchenkonferenz gaben dem 61-Jhrigen am 5. November in Trier 121 von 135 Stimmen. Huber wird damit hchster Reprsentant von 26,5 Millionen Protestanten. Der bisherige Ratsvorsitzende Manfred Kock, Ex-Prses der Evangelischen Kirche im Rheinland, geht nach sechsjhriger Amtszeit in den Ruhestand.
Nach Ansicht Hubers muss die Evangelische Kirche deutlich in politische Debatten eingreifen. Die Kirche msse sich einmischen, wenn es um Menschen in Not und die Menschenwrde gehe, sagte Huber im Anschluss an seine Wahl. "Wir drfen nicht eine Kirche sein, die sich nur auf sich selbst bezieht."
Huber hatte tags zuvor bei den Wahlen zum Rat der EKD den Einzug im ersten Wahlgang mit 104 von 144 Stimmen geschafft. Erst am spten Abend standen nach einem 13-stndigen Wahlmarathon die 15 Mitglieder des neuen EKD-Rates fest. Dem obersten Leitungsgremium der evangelischen Kirche gehren auch die Bischfe Johannes Friedrich aus Mnchen, Margot Kmann aus Hannover und Christoph Khler aus Eisenach an.
Wolfgang Huber ist seit 1994 Bischof der Evangelischen Kirche in Berlin-Brandenburg. Als Bischof in der Bundeshauptstadt zhlt der Theologe zu den wichtigsten protestantischen Stimmen in Deutschland und ist in den Medien sehr prsent.
Huber gilt als scharfer Analytiker und prziser Redner, der sich vernehmbar auch politisch zu Wort meldet. Er setzt sich fr das Kirchenasyl ein und streitet fr die Beibehaltung des Religionsunterrichts als ordentliches Lehrfach in Brandenburg. Der Theologieprofessor ist zudem Mitglied im Nationalen Ethikrat.
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